Die Diskussion darüber, wie KI die Regulierung von Finanzdienstleistungen im Vereinigten Königreich beeinflussen wird, vertieft sich.
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Themen
Die Bank of England, zusammen mit der Prudential Regulation Authority und der Financial Conduct Authority - die zusammen als die Aufsichtsbehörden bekannt sind - veröffentlichten im Oktober 2022 ein Diskussionspapier, DP5/22, über Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen. Ziel des Papiers war es, ihr Verständnis zu vertiefen und einen Dialog darüber zu fördern, wie KI ihre Ziele in der aufsichtsrechtlichen und verhaltensbezogenen Überwachung von Finanzinstituten beeinflussen könnte. Dieses Diskussionspapier war Teil einer breiteren Initiative in Bezug auf KI, die auch das AI Public Private Forum umfasste.
Die Bank veröffentlichte am 26. Oktober 2023 eine Stellungnahme, die die eingegangenen Antworten der Aufsichtsbehörden zusammenfasst und gemeinsame Themen identifiziert. Es werden keine spezifischen Richtlinien vorgeschlagen oder Hinweise darauf gegeben, wie die Behörden beabsichtigen, regulatorische Vorschläge in Bezug auf KI zu klären, zu gestalten oder umzusetzen.
Auf DP5/22 gab es 54 Antworten von verschiedenen Interessengruppen im Finanzsektor. Diese Antworten kamen von einer Vielzahl von Institutionen, wobei Branchenverbände fast ein Viertel ausmachten und Banken ein weiteres Fünftel repräsentierten. Die Stellungnahme hebt hervor, dass es unter diesen verschiedenen Sektoren keine wesentlichen Meinungsverschiedenheiten gab.
Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
Eine regulatorische Definition von KI wäre nicht nützlich. Stattdessen bevorzugten die Befragten alternative, prinzipienbasierte oder risikobasierte Ansätze.
Regulatorische Anleitungen sollten 'lebend' sein. Als Reaktion auf die sich schnell ändernden Fähigkeiten der KI könnten Regulierungsbehörden regelmäßig Anleitungen und Beispiele für bewährte Verfahren aktualisieren.
Fortlaufende Branchenbeteiligung ist entscheidend. Stattdessen bevorzugten die Befragten alternative, prinzipienbasierte oder risikobasierte Ansätze.
Wir brauchen mehr Koordination zwischen Regulierungsbehörden. Die aktuelle Landschaft ist sowohl national als auch international zu komplex und fragmentiert.
Zur Bewältigung von Datenrisiken ist mehr Abstimmung erforderlich. Insbesondere Risiken in Bezug auf Fairness, Voreingenommenheit und den Umgang mit geschützten Merkmalen.
Verbraucherergebnisse sind entscheidend. Besonders im Hinblick auf die Gewährleistung von Fairness und anderen ethischen Dimensionen.
Die Nutzung von Modellen Dritter ist eine Besorgnis. Weitere regulatorische Leitlinien wären hilfreich. Die Befragten merkten die Relevanz des Diskussionspapiers an.
Ein abgestimmter Ansatz könnte helfen, Risiken zu mindern. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Datenmanagement- und Modellrisikomanagement-Teams wäre vorteilhaft.
Bereiche von CP6/22 könnten klargestellt oder gestärkt werden. Es besteht weiterhin Bedarf, Themen anzugehen, die besonders für Modelle mit KI-Merkmalen relevant sind.
Bestehende Unternehmensführungsstrukturen sind ausreichend, um KI-Risiken zu bewältigen.
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