Ryan Donnelly von Enzai spricht mit CTV News über die neuesten Entwicklungen bei der KI-Regulierung in Kanada.
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Dies ist die Frage, die sich führende Vertreter der großen Technologieunternehmen Anfang dieses Monats in Washington getroffen haben, um sie zu erörtern. Die Delegation, zu der Elon Musk, Sundai Pichar, Mark Zuckerberg und Sam Altman gehörten, traf sich hinter verschlossenen Türen mit US-Senatoren zu einem „AI-Sicherheitsforum“. Da das Tempo der KI-Entwicklung und -Adoption beschleunigt wird, führt die US-Regierung eine Reihe von Treffen mit Führungskräften aus dem Silicon Valley, Forschern und Arbeitnehmervertretern durch. Ziel der US-Abgeordneten ist es, Risiken zu managen und die Gefahren der KI abzumildern. Doch die USA sind noch weit davon entfernt, einen regulatorischen Rahmen zu schaffen.
Es herrscht wenig Einigkeit darüber, wie eine potenzielle Gesetzgebung aussehen könnte, und die Balance zwischen notwendigen Schutzmaßnahmen und Innovationsförderung zu finden, wird nicht einfach sein. Der Mehrheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, sagte, dass es zwar Bedarf an Regelungen für künstliche Intelligenz gibt, diese jedoch nicht überstürzt getroffen werden sollten: „Wenn man zu schnell vorgeht, kann man Dinge ruinieren.“ Schumer kontrastierte den Ansatz des Senats mit dem der EU, der seiner Meinung nach zu schnell vorangeschritten sei. Der EU-KI-Gesetz ist das weltweit erste umfassende KI-Gesetz - das Europäische Parlament hat das Gesetz im Juni verabschiedet, und es wird voraussichtlich bis Ende 2023 in Kraft treten. Der EU-KI-Gesetz wurde dafür kritisiert, zu extrem zu sein: Über 150 Führungskräfte europäischer Unternehmen, darunter Airbus, Siemens und Heineken, haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die EU auffordern, die Regelung zu überdenken, die ihrer Meinung nach die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität Europas gefährden wird.
CTV News sprach mit dem Gründer von Enzai, Ryan Donnelly, um die Diskussionen auf dem „AI-Sicherheitsforum“ in Washington und die zukünftige Regulierung von KI-Technologien zu erörtern. „[Das AI-Sicherheitsforum] ist ein Anfang, aber es gibt noch einen langen Weg in der Diskussion über die Regulierung dieser unglaublichen Technologie“, erklärt Donnelly. Ein Großteil der Diskussionen in Washington konzentriert sich auf Spitzen-KI, die von OpenAI als „höchst fähige Foundation-Modelle, die gefährliche Fähigkeiten besitzen könnten, die ausreichen, um schwerwiegende Risiken für die öffentliche Sicherheit darzustellen“ definiert werden. Während dies existenzielle Bedrohungen sind, sind sie keine unmittelbaren Risiken. Deepfakes zum Beispiel sind eine unmittelbare Sorge.
Donnelly schlägt Schritte vor, die Unternehmen heute unternehmen können, um die KI-Governance zu verbessern und die heute bestehenden Risiken zu managen: „Ein Qualitätsmanagementsystem dafür aufzubauen, wie diese Technologien entwickelt und eingesetzt werden, detaillierte technische Dokumentation darüber zu führen, wie sie vorbereitet werden, und die richtigen Risikobewertungen durchzuführen“ sind naheliegende Maßnahmen. Der Schlüssel, so Donnelly, ist die Sicherstellung, dass KI „zum Wohl eingesetzt“ wird und dass Menschen ihr vertrauen.
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