Eine strukturierte Reihe von Richtlinien und Prozessen zur systematischen Bewältigung von KI-Risiken über den gesamten Lebenszyklus des Systems, von der Gestaltung bis zur Außerbetriebnahme.
Ein umfassendes Rahmenwerk – häufig auf Industriestandards (z. B. NIST AI RMF) basierend – das Risikoprinzipien, Rollen, Prozesse (Bewertung, Minderung, Überwachung) und Governance-Artefakte (Richtlinien, Vorlagen) definiert. Es gewährleistet einen konsistenten Umgang mit Risiken, indem Risikoaktivitäten (Folgenabschätzungen, Audits) in Projekt-Gateways eingebettet und der organisatorische Reifegrad im Risikomanagement im Zeitverlauf gemessen werden.
Ein globaler Versicherer führt das auf ISO/IEC TR 24028 basierende KI-Risikomanagement-Framework ein: Es definiert Risikokategorien, weist Risikoverantwortliche zu, schreibt Risikoprüfpunkte an zentralen Meilensteinen (Konzeption, Pilotierung, Produktivbetrieb) vor und nutzt ein unternehmensweites Dashboard, um Risikokennzahlen und die Einführung des Frameworks über alle KI-Projekte hinweg nachzuverfolgen.




