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Ein Entwurf für eine EU-Richtlinie, die darauf abzielt, das Verfahren für Kläger zur Geltendmachung von durch KI-Systeme verursachten Schäden zu vereinfachen, indem eine widerlegbare Kausalitätsvermutung eingeführt wird.
Um die Herausforderung von Black-Box-Systemen zu bewältigen, wurde die KI-Haftungsrichtlinie (AILD) nach den Verhandlungen über das Gesetz über digitale Dienste reaktiviert. Sie ermöglicht es Geschädigten, über gerichtliche Anordnungen Zugang zu Beweismitteln über Hochrisiko-Systeme zu erhalten. Kommt ein Anbieter den Dokumentationspflichten des EU-KI-Gesetzes nicht nach, kann das Gericht davon ausgehen, dass der Schaden durch sein Verschulden verursacht wurde, wodurch sich die Beweislast auf das Unternehmen verlagert.
Real world example:
Ein Bürger, der durch eine von einer KI gesteuerten Lieferdrohne verletzt wurde, verklagt den Hersteller. Gemäß der Richtlinie ordnet das Gericht an, dass das Unternehmen seine Protokolle zur menschlichen Aufsicht offenlegen muss. Da die Protokolle unvollständig sind, vermutet das Gericht, dass das Versagen der KI den Absturz verursacht hat, was zugunsten des Klägers ausfällt.




