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Colorado SB 26-189 ist der im Jahr 2026 beschlossene Nachfolger des ursprünglichen Colorado AI Act (SB 24-205). Das Gesetz tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und konzentriert sich auf regulatorische Verpflichtungen für automatisierte Entscheidungssysteme, die wesentliche und folgenschwere Entscheidungen über Bürgerinnen und Bürger in Colorado treffen.
Das Gesetz Colorado SB 26-189 wurde im Mai 2026 unterzeichnet und hebt den ursprünglichen Colorado AI Act (SB 24-205) auf, um ihn zu ersetzen. Die Neuregelung verengt den regulatorischen Rahmen von weit gefassten „hochriskanten KI-Systemen“ hin zu „automatisierter Entscheidungsfindungstechnologie“ (ADMT), die weitreichende Entscheidungen in den Bereichen Beschäftigung, Kreditvergabe, Wohnungswesen, Bildung und Gesundheitswesen trifft. Zu den Pflichten von Anwendern gehören Folgenabschätzungen vor dem Einsatz mit hoher Auswirkung, Benachrichtigungen für Verbraucher, wenn eine ADMT bei einer weitreichenden Entscheidung eingesetzt wird, ein Opt-out-Verfahren für Verbraucher sowie Schutz vor algorithmischer Diskriminierung. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Der Wechsel von der umfassenderen Ausrichtung des SB 24-205 zu der auf ADMT fokussierten Struktur gleicht Colorado stärker an die regulatorische Ausgestaltung der kalifornischen SB 53 sowie an andere bundesstaatliche ADMT-Regelungen an. Gleichzeitig bleibt die Struktur der widerlegbaren Vermutung für Organisationen erhalten, die sich an anerkannten Rahmenwerken für das KI-Risikomanagement wie NIST AI RMF oder ISO 42001 orientieren.
Real world example:
Ein nationaler Kreditgeber mit Kunden in Colorado identifiziert sein automatisiertes Underwriting-Modell als ADMT, das eine weitreichende Entscheidung gemäß SB 26-189 trifft. Im Vorfeld des Inkrafttretens im Januar 2027 schließt das Team eine Verträglichkeitsprüfung für Anwender ab, konfiguriert die Verbraucherbenachrichtigung im Antragsverfahren, richtet einen Opt-out-Pfad zu einer menschlichen Überprüfung ein und dokumentiert die Prüfungen zur algorithmischen Diskriminierung gemäß den neuen Anforderungen des Bundesstaates.




