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Das weltweit erste umfassende horizontale Regelwerk für KI, das ein risikobasiertes Klassifizierungssystem für Systeme etabliert, die innerhalb der Europäischen Union bereitgestellt oder genutzt werden.
Diese wegweisende Verordnung (EU 2024/1689) erlegt gestaffelte Verpflichtungen auf, die auf dem jeweiligen Risiko basieren: verboten, hohes Risiko, begrenztes Risiko und minimales Risiko. Für Hochrisikosysteme müssen Anbieter ein vollständiges Qualitätsmanagementsystem (QMS) implementieren, technische Dokumentationen führen und Konformitätsbewertungen durchlaufen. Das Gesetz betrifft jede Organisation, die KI in der EU auf den Markt bringt oder in Betrieb nimmt, unabhängig vom Hauptsitz des Unternehmens, was zu einem globalen „Brüssel-Effekt“ führt.
Real world example:
Ein in San Francisco ansässiges HR-Technologieunternehmen stellt einem deutschen Kunden ein KI-gestütztes Tool zur Überprüfung von Lebensläufen zur Verfügung. Da „Beschäftigung“ gemäß Anhang III als Hochrisikokategorie eingestuft ist, muss das US-amerikanische Unternehmen technische Dokumentationen erstellen und einen in der EU niedergelassenen Bevollmächtigten benennen, um die Anforderungen des EU-KI-Gesetzes zu erfüllen.




