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Ein Governance-Modell, bei dem zentrale Richtlinien und Aufsicht mit dezentralen Entscheidungsbefugnissen der Geschäftsbereiche oder regionalen Niederlassungen kombiniert werden, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Konsistenz und operativer Flexibilität zu gewährleisten.
Eine föderierte KI-Governance trägt der Tatsache Rechnung, dass ein einzelnes zentrales Team nicht in der Lage ist, die Governance für Hunderte von KI-Systemen in einem globalen Unternehmen zu skalieren. Die zentrale Funktion behält die Richtlinienkompetenz, die Genehmigungsgewalt für Hochrisiko-Bereiche sowie die Infrastruktur für die Audit-Trails; die Governance-Beauftragten der Geschäftsbereiche oder Regionen übernehmen die lokale Erfassung, Entscheidungen mit geringem Risiko und die kontextuelle Interpretation. Dieses Modell funktioniert jedoch nur, wenn die zentrale Funktion eine strikte Kontrolle über die Richtlinie selbst behält – Abweichungen zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen stellen hierbei das primäre Fehlerszenario dar.
Real world example:
Ein multinationaler Arbeitgeber mit Niederlassungen in 39 Ländern ernennt einen globalen Verantwortlichen für künstliche Intelligenz (Global Responsible AI Officer), der die Richtlinien und die Überprüfung von Hochrisikoszenarien verwaltet – während regionale Verantwortliche für KI die lokale Erfassung und Genehmigung übernehmen. Dies sichert die Konsistenz bei gleichzeitiger Skalierung der Kapazitäten.




