Last updated:
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU legt strenge Anforderungen für die Erfassung, Verarbeitung und die individuellen Rechte persönlicher Daten fest.
Eine richtungsweisende Verordnung, die EU-Bürgern Rechte an ihren personenbezogenen Daten einräumt (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Datenübertragbarkeit), rechtmäßige Grundlagen für die Verarbeitung verlangt, Datenminimierung durchsetzt und Meldepflichten bei Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden auferlegt. KI-Systeme, die personenbezogene Daten aus der EU verarbeiten, müssen Einwilligungsmechanismen, Privacy by Design, Datenschutz-Folgenabschätzungen und robuste Workflows für Betroffenenanfragen implementieren, um die Compliance sicherzustellen und erhebliche Bußgelder zu vermeiden.
Real world example:
Eine Ride-Sharing-App, die EU-Kundinnen und -Kunden bedient, überarbeitet ihren KI-gestützten Dienst zur Routenoptimierung, um ein Einwilligungsbanner für die Standortverfolgung zu integrieren, ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern den Download ihrer historischen Fahrtdaten und löscht Standortprotokolle, die älter als 30 Tage sind, automatisch – so wird sichergestellt, dass die Datenschutzrechte aller Nutzerinnen und Nutzer gemäß DSGVO gewahrt werden.




