


Dr. Carl Öhman untersucht die „Digital Afterlife Industry“, die Zentralisierung historischer Trainingsdaten und die dringende Notwendigkeit eines Governance-Rahmens für unsere digitalen Überreste.
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Zusammenfassung
In dieser Episode des AI Governance Podcasts begrüßen wir Dr. Carl Öhman, Associate Senior Lecturer an der Universität Uppsala und Autor des Buches „The Afterlife of Data“. Dr. Öhman erörtert gemeinsam mit Matt McCallum den Wandel der Künstlichen Intelligenz von einem Werkzeug für die Lebenden hin zu einem Kurator unserer digitalen Überreste.
Sie beleuchten die ethischen Implikationen des „digitalen Friedhofs“, die Risiken einer Auslagerung unseres kollektiven Gedächtnisses an Technologiekonzerne sowie die Frage, wie die Zentralisierung von Trainingsdaten es Plattformbetreibern ermöglicht, die von KI-Modellen generierte historische „Wahrheit“ maßgeblich zu bestimmen.
Sie können die Folge auf Spotify oder Apple Music anhören oder direkt hier auf YouTube ansehen.
Wichtige Erkenntnisse
Weshalb unsere Suchverläufe und Sprachaufzeichnungen eher als „Informationskörper“ und nicht bloß als Metadaten zu betrachten sind.
Die strukturellen Risiken des „Datenkolonialismus“ und der potenzielle Verlust nicht-westlicher digitaler Geschichte zugunsten der Servereffizienz.
Der Wandel von „Human in the Loop“ hin zu „Human as History“, bei dem unsere Daten zur grundlegenden Wahrheit für zukünftige KI-Systeme werden.
Ein Einblick in das neue Werk von Dr. Öhman, „Gods of Data“, und die atheistische Kritik an der Delegation menschlicher Entscheidungsfindung an „perfekte“ Maschinen.
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