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Ein verifizierbarer digitaler Berechtigungsnachweis (häufig ein dezentraler Identifikator oder DID), der einen KI-Agenten und dessen Autorisierungsstufe eindeutig identifiziert.
Agenten werden zunehmend als nicht-menschliche Identitäten (Non-Human Identities, NHIs) behandelt. Die kryptografische Identität stellt sicher, dass bei der Kommunikation von Agent A mit Agent B die Identität mittels Public-Key-Kryptografie (z. B. Ed25519-Signatur) verifiziert werden kann. Dies verhindert das Spoofing von Agenten und erstellt einen unveränderlichen Audit-Trail für jede Aktion, die innerhalb einer Multi-Agenten-Argumentationskette ausgeführt wird.
Praxisbeispiel:
Ein Finanz-Agent signiert seine Transferanforderung mit seiner kryptografischen Identität; der Governance-Kernel der Empfängerbank verifiziert die Signatur vor der Verarbeitung der Transaktion, um sicherzustellen, dass die Anforderung von einem autorisierten Bot stammt.




