Eine strukturierte Analyse zur Identifizierung und Minderung von Datenschutzrisiken im Zusammenhang mit KI-Systemen, die Datenerfassung, -nutzung, -weitergabe und -speicherung abdeckt.
Ein formaler Prozess – häufig regulatorisch vorgeschrieben – bei dem Teams Datenflüsse katalogisieren, personenbezogene Datenelemente zuordnen, rechtliche Grundlagen (Einwilligung, berechtigtes Interesse) bewerten, potenzielle Datenschutzrisiken identifizieren und Maßnahmen zur Risikominderung definieren (Opt-out-Optionen, Aufbewahrungsgrenzen). Die PIA mündet in einen Bericht mit Risikobewertungen und Aktionsplänen und muss immer dann erneut geprüft werden, wenn wesentliche Änderungen eintreten.
Vor der Einführung einer KI zur Kundensegmentierung führt eine Privatkundenbank eine Datenschutz-Folgenabschätzung (PIA) durch: Sie dokumentiert, dass Geolokalisierungsdaten und Kaufhistorien erhoben werden, bewertet die Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit jedes einzelnen Datenfelds, schlägt die monatliche automatische Löschung von Standortprotokollen vor und lässt den abgeschlossenen Bericht von der Geschäftsleitung freigeben.




