Der Bereich der Ethik, der Datenpraktiken im Hinblick auf die moralischen Verpflichtungen bei der Erfassung, dem Schutz und der Nutzung personenbezogener Informationen bewertet.
Umfasst Grundsätze wie Einwilligung, Fairness, Transparenz und Rechenschaftspflicht bei der Erhebung, Verarbeitung, Weitergabe und Analyse von Daten. Die Governance der Datenethik beinhaltet Bewertungen ethischer Auswirkungen, die Einbindung von Interessengruppen (einschließlich vulnerabler Gruppen) sowie die öffentliche Offenlegung von Richtlinien zur Datennutzung – und stellt sicher, dass Datenpraktiken mit gesellschaftlichen Werten und den Menschenrechten im Einklang stehen, über die bloße Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinaus.
Eine Plattform für Verbraucherumfragen führt vor der Einführung eines Fragebogens zur psychischen Gesundheit eine datenetische Überprüfung durch. Sie konsultiert Psychologinnen und Psychologen sowie Datenschutzbefürworterinnen und -befürworter, passt Fragen an, um aufdringliche Aufforderungen zu vermeiden, erläutert den Teilnehmenden klar die Datennutzung und veröffentlicht eine Ethikerklärung, in der Schutzmaßnahmen und Opt-out-Optionen dargelegt werden.




