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Ein formelles Dokument, das Regeln, Rollen und Verfahren für die KI-Entwicklung und -Aufsicht innerhalb einer Organisation festlegt.
Eine schriftliche, verbindliche Richtlinie – genehmigt von der Unternehmensführung –, die zulässige KI-Aktivitäten, Genehmigungskriterien für neue Projekte, Protokolle zur Meldung von Vorfällen und Durchsetzungsmechanismen festlegt. Richtlinien sind versionskontrolliert, für alle Stakeholder veröffentlicht und in Schulungsprogramme integriert. Sie dienen als Rechtsgrundlage für die Durchsetzung der Governance und werden regelmäßig auf ihre Relevanz hin überprüft.
Praxisbeispiel:
Die KI-Governance-Richtlinie eines Telekommunikationsbetreibers schreibt vor: Jede kundenorientierte KI muss Prüfungen zur Vermeidung von Voreingenommenheit und zum Datenschutz bestehen, Entwickler müssen ein Ethiktraining absolvieren und jede Datenschutzverletzung löst eine 24-stündige Vorfallsmeldung aus. Die Richtlinie wird an alle Data-Science-Teams verteilt und durch automatisierte Pipeline-Prüfungen durchgesetzt.




