Schadensbewertung
Bewertung potenzieller negativer Auswirkungen (physisch, psychologisch, gesellschaftlich) von KI-Systemen und Definition von Minderungsstrategien.
Eine gezielte Überprüfung, die Schäden (Sicherheit, Datenschutz, wirtschaftliche, reputationsbezogene) kategorisiert, die spezifisch für die KI-Anwendung sind. Sie verwendet Stakeholder-Impact-Mapping, Schwere-Wahrscheinlichkeit-Bewertungen und Maßnahmenplanung (Designänderungen, Leitplanken, menschliche Überprüfung). Die Ergebnisse fließen in Risikoregister ein und informieren darüber, ob das System fortgeführt, pausiert oder neu gestaltet werden soll.
Bevor eine automatisierte Kreditentscheidungs-KI eingeführt wird, führt eine Bank eine Schadenbewertung durch: Sie identifizieren potenzielle wirtschaftliche Schäden (Ablehnung von Dienstleistungen), Reputationsschäden (öffentlicher Protest) und schlagen Minderungsmaßnahmen vor (Berufungsprozesse, externe Prüfungsgremien). Dies stellt sicher, dass Entscheidungswege und Nutzerunterstützungskanäle vor der Einführung vorhanden sind.

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