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Die Richtlinien, Verfahren und Kontrollen, die die Datenqualität, den Datenschutz und die Nutzbarkeit der Datenbestände eines Unternehmens gewährleisten, einschließlich der Trainingsdatenätze für künstliche Intelligenz.
Eine übergeordnete Instanz der Data Governance, die den Umgang mit Daten explizit mit umfassenderen Risiko-, Datenschutz- und Compliance-Zielen verknüpft. Sie definiert Datenklassifizierungen, Zugriffskontrollrichtlinien, Aufbewahrungsfristen und Verantwortlichkeiten (Stewardship Roles). Dadurch wird sichergestellt, dass KI-Pipelines ausschließlich geprüfte, konforme Daten nutzen und dass Datenherkunft (Lineage) sowie -nutzung für Audits lückenlos dokumentiert sind.
Praxisbeispiel:
Ein multinationaler Konzern richtet einen Rat für Information Governance (Information Governance Council) ein, der Klassifizierungs-Tags (z. B. „PII“, „Sensitiv“) durchsetzt, Datenkatalog-Tools zur Gewährleistung des tagbasierten Zugriffs konfiguriert und vorschreibt, dass jeder für KI verwendete Datensatz vor der Erfassung eine „Datenschutz-Checkliste„ besteht – um eine konsistente Behandlung aller Datenbestände sicherzustellen.




