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Das regulatorische und ethische Haftungsrisiko, das ein Unternehmen eingeht, wenn es ein KI-System einsetzt, das mit Daten trainiert wurde, die das Unternehmen nicht selbst erhoben oder überprüft hat.
Wenn ein Unternehmen eine KI-Lösung von Drittanbietern einführt, übernimmt es damit auch alle vorgelagerten Mängel in den Trainingsdaten – wie etwa die fehlende Rechtsgrundlage gemäß DSGVO, Urheberrechtsverletzungen oder historische Verzerrungen. Selbst wenn die eigene Nutzung des Tools durch das Unternehmen ethisch einwandfrei ist, kann das rechtliche Fundament des Systems beeinträchtigt sein, was zu potenziellen Durchsetzungsmaßnahmen oder Sammelklagen führen kann.
Real world example:
Ein Unternehmen nutzt einen KI-gestützten Bildgenerator für eine weltweite Werbekampagne und muss kurz darauf feststellen, dass der Anbieter urheberrechtlich geschützte Kunstwerke ohne entsprechende Genehmigung verwendet hat. Das Unternehmen gerät in eine öffentliche PR-Krise und sieht sich mit rechtlichen Schritten zur Einstellung der Kampagne konfrontiert, obwohl es selbst keinerlei Anteil am Trainingsprozess der KI hatte.




