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Ein Sicherheits- und Governance-Prinzip, das besagt, dass KI-Agenten nur das minimale Maß an Autonomie und Werkzeugzugriff gewährt werden sollte, das zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe erforderlich ist.
Während das Prinzip der minimalen Rechtevergabe (Least Privilege) den Zugriff auf Dateien regelt, steuert das Prinzip der minimalen Handlungsbefugnis (Least Agency) den Zugriff auf Aktionen. Inspiriert von dem Sicherheitsprinzip „Least Privilege“ verhindert „Least Agency“ den Einsatz von überprivilegierten Agenten, wenn eine einfachere, nicht-autonome Automatisierung ausreichen würde. Dadurch wird sichergestellt, dass im Falle einer Kompromittierung eines Agenten (ASI01) dessen Potenzial für kaskadierende Schäden (ASI08) durch seinen engen Funktionsbereich und die Unfähigkeit, nicht autorisierte Werkzeuge aufzurufen, strikt begrenzt ist.
Real world example:
Ein E-Mail-Zusammenfasser erhält ausschließlich Leserechte für den Posteingang, während Sende- oder Löschrechte verweigert werden, wodurch das Prinzip der minimalen Rechtevergabe (Least Agency) effektiv durchgesetzt wird.




