Ein System zur öffentlichen Weitergabe von Informationen über einen Datensatz, indem Muster von Gruppen innerhalb des Datensatzes beschrieben werden, während Informationen über Einzelpersonen zurückgehalten werden.
Formalisiert Datenschutzgarantien, indem den Abfrageergebnissen kalibriertes Rauschen hinzugefügt wird (z. B. Anzahlen, Mittelwerte), sodass aus dem Vorhandensein oder Fehlen einer einzelnen Person im Datensatz keine Rückschlüsse gezogen werden können. Parameter der differenziellen Privatsphäre (ε, δ) quantifizieren den Datenschutzverlust und ermöglichen es Unternehmen, Datennutzen und individuellen Schutz auszubalancieren. Diese Parameter müssen zentral verwaltet werden, um das kumulative Datenschutzbudget nachzuverfolgen.
Ein nationales Statistikamt veröffentlicht aggregierte Volkszählungsdaten mit differenzieller Privacy-Rauschinjektion. Forschende, die demografische Häufigkeiten abfragen, erhalten leicht perturbierte Ergebnisse, die übergreifende Trends bewahren und zugleich die Re-Identifizierung einzelner Befragter verhindern – selbst bei einer Verknüpfung mit anderen Datensätzen.




