Eine freiwillige Anleitung des US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology, die bewährte Verfahren zur Risikominderung über den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen darlegt.
Ein unverbindlicher Satz von Prinzipien und Praktiken, der in Kernfunktionen (Govern, Map, Measure, Manage) und Tiers (organisatorische Reifegrade) organisiert ist. Er unterstützt Organisationen dabei, KI-Risiken (Bias, Sicherheit, Security) zu identifizieren, Kontrollen zu priorisieren und den Fortschritt im Zeitverlauf zu messen. Die Governance integriert das NIST AI RMF in Richtlinien, richtet interne Risikobewertungstools an seinen Kategorien aus und nutzt sein Reifegradmodell, um Fähigkeiten im Vergleich zu Peers zu benchmarken.
Ein Finanzunternehmen führt das NIST AI RMF ein: Es ordnet alle KI-Assets den RMF-Risikokategorien zu, weist jedem eine Reifestufe zu und führt vierteljährliche „Map“-Sitzungen durch, um Risikoprofile zu aktualisieren. Im Laufe eines Jahres entwickelt es sich von Stufe 2 (Wiederholbar) zu Stufe 3 (Definiert), indem es Vorlagen für Risikobewertungen formalisiert und in Projektabläufe integriert.




